Infobrief der FNR 02 / 2019: Schwerpunkt Wald und Holz

Wald

Digitales Rohstoffmanagement in Mitteleuropa DRMDat - Standard für einen digitalen Datenaustausch entlang der Wertschöpfungskette Forst und Holz

Im Rahmen des Vorhabens sollen die Digitalisierungselemente der gesamten Holz-Logistikkette in Deutschland und Österreich von den Verträgen, der Auszeichnung der Produktion, des Transports, der Vermessung bis zur Abrechnung und Fakturierung verglichen und synchronisiert werden. Die Umsetzung der geplanten Arbeitspakete erfolgt zu gleichen Teilen von den Projektpartnern Deutschland und Österreich. Eine gemeinsame Bearbeitung dient der Harmonisierung der Standards und somit der Akzeptanz.

Das Ziel des Vorhabens besteht in der Gewährleistung eines grenzübergreifenden mitteleuropäischen Logistikmanagements auf Basis eines standardisierten Datenaustauschs mittels ELDATSmart und FHPDat. Es sollen Grundlagen zur Implementierung neuer Dienstleistungskonzepte durch die Schaffung eines mitteleuropäischen Standards für effiziente IT-Applikationen und Geschäftsprozesse erarbeitet und verfügbar gemacht werden.

Durch Nutzung eines einfachen, transparenten Standards und Realisierung von Einsparpotenzialen in der Forst-Holz-Kette kann das Verbundvorhaben zu einer Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Forst- und Holzwirtschaft in Deutschland beitragen. Zudem wird die Kooperation von ELDATsmart mit FHPdat ein Beitrag zur Schaffung eines „…moderner Ordnungsrahmen zur Sicherstellung von Freiheit, Transparenz, Datenschutz- und -sicherheit sowie Wettbewerb in der digitalen Welt“, wie er in der Digitalen Agenda der Bundesregierung deklariert ist, leisten. Mit einer Harmonisierung/Angleichung von ELDATsmart und FHPdat soll eine wertoptimierte Logistik aufgebaut und realisiert werden, dementsprechend wird auch ein Ziel der Waldstrategie 2020 verfolgt, nämlich die kundenspezifische Optimierung des Rohstoffangebotes und eine Steigerung der Ressourceneffizienz.

Waldinsektenschutz durch Biotopverbund in und zwischen Wäldern

Gegenstand des Vorhabens ist ein vermutetes Insektensterben im Wald. Durch vergleichende Inventarisierungsarbeiten wichtiger Insektengruppen soll diese Vermutung herausgearbeitet sowie wichtige Waldreststrukturen für eine Wiedervernetzung von Waldlebensräumen identifiziert werden.

Mit zwei umsetzungsbezogenen Teilprojekten sollen zudem Lösungsansätze für Biotopverbunde sowohl im Wald als auch landschaftsübergreifend modelliert und an jeweils konkreten Beispielen vor Ort umgesetzt werden.

Das neu gewonnene Wissen aus Forschung und praktischer Umsetzung soll in verschiedenster Form für Waldbesitzer, Behörden und Gesellschaft aufbereitet werden. Dazu ist u. a. die Erarbeitung eines Leitfadens mit Handlungsstrategien für einen insektenschutzrelevanten Biotopverbund sowohl im Wald als auch übergreifend für verschiedene Landnutzungsformen vorgesehen.

Bundesministerin Klöckner gibt Startschuss für den „Generationendialog Wald“

Bundesministerin Julia Klöckner hat am 7. Mai 2019 in Berlin den „Generationendialog Wald – 2050 mitgestalten“ eröffnet. Die Ergebnisse des Generationendialogs sollen in die Waldstrategie 2050 der Bundesregierung einfließen. Begleitet wird das Projekt vom Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz (KIWUH) der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe.

Das von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. (SDW) initiierte und vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über den Projektträger FNR geförderte Vorhaben fordert die politische Mitwirkung der Generation der 18- bis 29-Jährigen beim Fortschreiben der vor acht Jahren aufgelegten Waldstrategie 2020 ein.

Unter der Schirmherrschaft des Waldbeauftragten Cajus Caesar werden die jungen Teilnehmer in fünf Dialogforen mit gestandenen Akteuren aus Forstwirtschaft, Politik, Wissenschaft und Naturschutz eigene Ideen und Lösungsstrategien für die Zukunft des Waldes entwickeln.

Für die Foren wurden die neun Handlungsfelder der aktuellen Waldstrategie 2020 zu fünf Dialog-Themen verdichtet. Zwischen Juli und Oktober 2019 sind Workshops und Debatten zum Klima- und zum Wirtschaftsfaktor Wald, zum Lebensraum Wald, zur Forstwirtschaft in Deutschland und zum Wald-Erleben geplant. Identifiziert werden sollen Konfliktfelder, Handlungsbedarf und kreative Lösungsvorschläge, die geeignet sind, in die Fortschreibung der Waldstrategie einzufließen.

Julia Klöckner und Waldbeauftragter Cajus Caesar (r.) starteten den “Generationendialog Wald – 2050 mitgestalten”
Julia Klöckner und Waldbeauftragter Cajus Caesar (r.) starteten den “Generationendialog Wald – 2050 mitgestalten”

Verbundvorhaben: Waldbauliche, holzkundliche und finanzielle Aspekte der Laubholzastung

Das Ziel dieses Projektes war es, grundlegende naturwissenschaftliche und forstwirtschaftliche Erkenntnisse zur Laubholzastung zu erarbeiten, die in Empfehlungen für die Praxis einfließen sollen. Das Vorhaben wurde 2018 abgeschlossen.

Mit den Ergebnissen lassen sich neue Pflegekonzepte zur Erzielung eines höheren Wertholzanteils im Laubholz bei insgesamt kürzeren Produktionszeiten entwickeln. Dies ist von großer wirtschaftlicher Bedeutung, da ohne Wertholzproduktion die Forstbetriebe bei wachsenden Laubholzanteilen Ertragseinbußen hinnehmen müssten. Es wurde damit sowohl ein neues Pflegekonzept geprüft, welches in der naturnahen Forstwirtschaft zu einer kostengünstigeren Begründung von Laubholzanbauten für die Wertholzproduktion führen soll, als auch waldbauliche Konzepte entwickelt, um durch natürliche Risiken entstehende Schad- und Kahlflächen effizienter aufzuforsten und zu pflegen.

Runder Tisch Digitalisierung Forst & Holz

Mit einem Schwerpunkt zur Digitalisierung in der Landwirtschaft hat das BMEL verschiedene Maßnahmen getroffen, um die Digitalisierung im ländlichen Raum voranzubringen. Hierzu gehört auch die Forstwirtschaft und die weiterverarbeitenden Handwerksbetriebe sowie Industrie, die nun über den neu gegründeten Runden Tisch Digitalisierung Forst und Holz eingebunden werden sollen.

Die erfolgreiche Digitalisierung der holzbasierten Wertschöpfungskette im Wirtschaftscluster Forst und Holz setzt voraus, dass die Akteure gewillt sind, sich aktiv mit der modernen Technik auszustatten und entwicklungsbereit mit den Wirtschaftspartnern digital zu vernetzen. Je umfangreicher dies geschieht, umso wichtiger werden die Kommunikationsfähigkeit an den Schnittstellen, einheitliche Normen und Standards, die IT-Sicherheit und der Datenschutz.

Der Runde Tisch zielt auf die Förderung der nachhaltigen, umweltschonenden, wirtschaftlichen Nutzung von Holz durch den modernen Prozess der Digitalisierung und damit die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Akteure. Es werden Arbeitsgruppen initiiert, die sich mit der Entwicklung von Zukunftskonzepten, der Schaffung von Demonstrationsobjekten und der Formulierung von Handlungsempfehlungen für Wissenschaft, Unternehmen und Politik beschäftigen.

Fachgespräch Waldökophysiologie & Klimawandeleffekte

Klimawandel und Fremdstoffeinträge wirken bereits spürbar auf unsere Wälder. Physiologie und Vitalität waldbildender Pflanzenarten und in der Folge auch ökosystemare Strukturen und Prozesse ändern sich. Gültige ökologische Ursache-Wirkung-Beziehungen verlieren an Bedeutung und werden durch bislang ungekannte Prozesse abgelöst. Uns vertraute und multifunktional leistungsfähige Waldvegetationsformen drohen verloren zu gehen.

Folglich bedarf es vielschichtiger Prüf- und Entscheidungsprozesse über den Wald als komplexes Landökosystem. Hierbei kommt es vor allem auf eine interdisziplinäre Betrachtung an. Alle die Wald-Umwelt-Beziehungen berührenden Wissenschaften sind gefordert, fundiertes Basiswissen in zielsichere Handlungsgrundlagen für die praktische Forstwirtschaft zu überführen.

Um diesen Prozess zu unterstützen, erfolgt im September 2019 in Berlin ein Fachgespräch „Waldökophysiologie und Klimawandeleffekte“ mit dem Ziel, bestehenden Forschungs- und Entwicklungsbedarfs zu identifizieren. Damit soll die Grundlage geschaffen werden, um dem BMU und dem BMEL Vorschläge für eine Umsetzung im Rahmen des Waldklimafonds zu machen.

KWF-Thementage

Die Abteilung KIWUH der FNR präsentiert sich am 26./27. Juni als Aussteller auf den 5. KWF-Thementagen bei Richberg im Schwalm-Eder-Kreis (Mittelhessen).

Neben einer großen Auswahl an Literatur werden am Ausstellerstand Informationen zum Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe und zur Waldklimafondrichtlinie angeboten.

Holz

Charta für Holz 2.0: Aktuelle Entwicklungen / Statustagung am 17.09.2019

Um sich über den Stand und Fortschritt in den Charta-Arbeitsgruppen auszutauschen und notwendige nächste Schritte zu besprechen, kamen die Vorsitzenden der Charta-Arbeitsgruppen am 21. März 2019 zu einem Status-Workshop in Berlin zusammen. Bei dem Treffen stand unter anderem die Diskussion übergeordneter Entwicklungen mit Relevanz für die Charta im Fokus. Hierzu zählten die Themen Klimawandel und Kalamitäten in der Forstwirtschaft und die Digitalisierung. Darüber hinaus wurde über die Jahresplanung in den Bereichen Forschungsförderung, Kommunikation und Veranstaltungen sowie über die Evaluation des Charta-Prozesses beraten.
Die im Rahmen der Charta für Holz 2.0 initiierte Innovationsplattform „Zukunftswerkstatt“ bietet Start-Ups der Holz- und Forstwirtschaft am 30. Mai 2019 auf der LIGNA erstmals die Möglichkeit, ihre Projekte und Ideen zur Weiterentwicklung der Branche einem Fachpublikum vorzustellen. So wird nicht nur die Vernetzung zwischen neuen und etablierten Unternehmen unterstützt, sondern auch Forschung und Entwicklung gefördert. Mehr Informationen unter: https://www.ligna.de/de/messe-programm/specials/zukunftswerkstatt-forst-holz/ 

Am 17. September 2019 findet die Statustagung Charta für Holz 2.0 in Berlin statt. Im Dialog mit Interessensvertretern der Forst- und Holzbranche, der Politik und der Wissenschaft sowie interessierten Kreisen sollen der erreichte Arbeitsstand im Charta-Dialogprozess diskutiert, kritisch Resümee gezogen und konstruktive Vorschläge zur Weiterentwicklung der Charta für Holz erarbeitet werden. Informationen zum Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung stehen zeitnah unter www.charta-fuer-holz.de/charta-aktivitaeten/statustagung/  zur Verfügung. 

Sägewerkskongress

Auf der einen Seite speichern Wälder große Mengen des schädlichen CO2, auf der anderen Seite machen häufige Stürme, extreme Trockenheit und milde Winter Treibhauseffekte sichtbar und sorgen für regelmäßige Kalamitäten. Unter dem Motto „Holz im Klimawandel“ und dem Zusatz Wälder sind „Klimaretter“ und „Klimaopfer“ zugleich, hat die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e. V. (AGR) zum Rohstoffgipfel und die Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. (DeSH) daher zum Kongress der Säge- und Holzindustrie eingeladen. Bei der Veranstaltung sind ca. 400 Vertreter aus Forst- und Holzbranche (Referenten, Diskutanten) zusammengekommen und es wurden branchenübergreifend Hauptprobleme angesprochen. Das KIWUH hat sich als Aussteller (Posterstand) und bei einer LIVE-Diskussion zum Thema „Chancen nutzen bedeutet den Rohstoff Holz weiter zu pushen: Aber wie?“ beteiligt.

Aufruf Biobasierte Beschichtungen

Ideen zur Entwicklung von Farben, Lacken, Lasuren & Co. aus nachwachsenden Rohstoffen sucht der Förderaufruf, mit dem das BMEL Forschungsarbeiten in zwei Bereichen initiiert: zum einen zu biobasierten Beschichtungsstoffen und –systemen in klassischen und neuen Anwendungsbereichen, zum anderen zu biobasierten, funktionellen Beschichtungsstoffen und -systemen ausschließlich für Holz, Holzwerkstoffe und Möbel.

Der Aufruf gliedert sich in zwei Module: Modul 1 bezieht sich allgemein auf biobasierte Beschichtungsstoffe und –systeme im Sinne der Normen DIN EN ISO 4618 und DIN 8580. Modul 2 adressiert ausschließlich biobasierte, funktionelle Beschichtungsstoffe und –systeme im Sinne der o. g. Normen für Holz, Holzwerkstoffe und Möbel. Holzbasierte Produkte müssen sich neuen Anforderungen stellen, etwa bei der Emissionsminderung von Formaldehyd und VOC oder dem Brandschutz. Das hat auch Auswirkungen auf die Beschichtungen, insbesondere im Innenraumbereich. Ein weiteres aktuelles Thema ist die sich wandelnde Rohstoffgrundlage: Laubholz wird künftig im Zuge des Waldumbaus gegenüber Nadelholz an Bedeutung gewinnen. Auch hieraus resultieren geänderte Anforderungen an Beschichtungen.

In beiden Modulen ist die Entwicklung von Beschichtungen mit neuen Funktionen besonders gefragt.

Einreichungsfrist für Skizzen: 1.7.19

Gefördert aus: Förderprogramm Nachwachsende Rohstoffe

Aufruf „Ausbau der Material- und Energieeffizienz in der Holzverwendung“

Ziel dieses Aufrufs ist es, die Material- und Energieeffizienz bei der Herstellung und Verwendung von Holzprodukten zu steigern sowie die stoffliche Nutzung gebrauchter Holzwaren und von Altholz zu stärken. Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in diesem Aufruf sollen z. B. bei der Entwicklung materialreduzierter Produkte oder bei der Erschließung neuer Einsatzgebiete für Altholz ansetzen sowie die Produktverantwortung entlang der Wertschöpfungskette fördern. Darüber hinaus gilt es, die etablierten Bewertungsmethoden anzupassen bzw. weiterzuentwickeln.

Im Rahmen des Aufrufes ist eine Vielzahl an Projektvorschlägen eingegangen, die sich aktuell in der Prüfung befinden.

Bauen

„Holz bewegt“: FNR übergibt Umweltpreis „Holz bewegt“ beim Norddeutschen Nachwuchswettbewerb

Möbel, Konstruktionen oder Spiele, die Nutzen und Design verbinden, sprechen viele Menschen an. Kommt dabei Holz zum Einsatz, können die Produkte zusätzlich mit Nachhaltigkeit und einer besonderen Ästhetik punkten. Dass es auch in Deutschland neue, innovative Ideen zur Gestaltung von Alltagsgegenständen gibt, zeigt der Wettbewerb „Holz bewegt“.

Bereits zum 6. Mal in Folge fand in diesem Jahr die Ausstellung und Verleihung des Nachwuchswettbewerbs „Holz bewegt“ statt. Der Wettbewerb richtete sich an den Nachwuchs des holzverarbeitenden Gewerbes in Norddeutschland und bot Auszubildenden, Studenten, Gesellen und Meistern die Möglichkeit, Einzel- und Gruppenentwürfe einzureichen. Die eingereichten Projekte hatten diesmal die Aufgabe, das Thema „Sinn und Sinne“ zu erfassen.

Eine Jury aus anerkannten Fachleuten der Möbel- und Designbranche wählte unter allen Einreichungen vor Ausstellungsbeginn Preise in den Kategorien Umwelt, Design, Innovation und Produktqualität aus, Sonderpreise gibt es dieses Mal zum Schwerpunktthema „Sinn und Sinne“ und für innovative Furnieranwendung.

Bei der Prämierungsveranstaltung am 12.3.2019 im Hamburger Museum der Arbeit wurde der mit 1.000 Euro dotierte Umweltpreis erstmals durch das Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz (KIWUH) der FNR überreicht. Die finanziellen Mittel für diesen Preis werden vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) bereitgestellt. 

Foto: Lena Jürgensen

Aufruf „Landwirtschaftliches Bauen mit Holz“

Vorrangig sollen im Rahmen des Aufrufes neue, innovative Produkte oder Verfahren, welche die besonderen Gegebenheiten landwirtschaftlicher Gebäude berücksichtigen, gefördert werden. Darüber hinaus sollen mit der Förderung Wissenslücken geschlossen und eine breitere Datenbasis geschaffen werden, um das landwirtschaftliche Bauen umfassend und ganzheitlich analysieren und bewerten zu können.

Die im Rahmen des Aufrufes eingegangenen Skizzen befinden sich aktuell in der Prüfung.

BAUnatour: Box aus nachwachsenden Rohstoffen wird versteigert

Seitdem die Wanderausstellung BAUnatour im Jahr 2009 zum ersten Mal in Kassel ihre Türen öffnete, sind einige Jahre vergangen. In ihrer Laufzeit tourte die BAUnatour durch ganz Deutschland und machte an ca. 100 Standorten Halt. Schon von Anfang an setzte sie sich für das nachhaltige Bauen mit Holz und weiteren nachwachsenden Rohstoffen ein – ein Thema das gerade in Zeiten des Klimaschutzes mehr und mehr an Relevanz gewinnt.

Nun war die BAUnatour ein letztes Mal im Einsatz: sie beschloss ihre Aufklärungsarbeit vom 14. – 21. Mai in der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam.

Danach ist es Interessierten möglich, den Container aus Holz zu ersteigern. Die 16 Tonnen schwere Box kann ab der 26. Kalenderwoche in Stäbelow bei Rostock abgeholt werden.

BauNatour
BauNatour

Baustoffe aus nawaRo: Überarbeitete Broschüre gibt Überblick

Die 5. überarbeitete Auflage der Broschüre „Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen“ gibt einen kompakten und informativen Überblick zu nachhaltigen, biobasierten Baumaterialien.

Das kleine Einstiegswerk zum Bauen mit Naturbaustoffen fasst neben sachlichen Informationen rund um Holzkonstruktionen, Holzfassaden und -fenstern auch diese zu Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen gekonnt zusammen. Sowohl die Themen Altbausanierung als auch das Ausbauen mit natürlichen Fußböden und Farben werden anschaulich dargestellt. Schlussendlich zeigt die Broschüre, dass das Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen nicht nur die Grundkonstruktion eines Gebäudes meint, sondern auch Möbel, die Gartengestaltung und auch die Energieversorgung.

In den einzelnen Kapiteln gibt es Hinweise auf weiterführende Fachbroschüren der FNR und des Kompetenz- und Informationszentrums Wald und Holz (KIWUH) sowie die entsprechenden Links dazu.

Broschürentitel "Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen"
Broschürentitel "Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen"

Altbausanierung

Dass man mit nachwachsenden und nachhaltigen Rohstoffen auch sanieren kann, zeigt das Standardwerk „Altbausanierung mit nachwachsenden Rohstoffen“. Die Publikation wurde als 4. Auflage unverändert nachgedruckt und ist wieder über die Mediathek als Printversion bestellbar.

Broschürentitel "Altbausanierung mit nachwachsenden Rohstoffen"
Broschürentitel "Altbausanierung mit nachwachsenden Rohstoffen"
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