Infobrief der FNR 02 / 2020: Veranstaltungen

European Biomass Conference & Exhibition

Die ursprünglich für Ende April in Marseille geplante 28. Europäische Biomassekonferenz und –ausstellung wurde aufgrund der COVID-19 Pandemie auf den 6.-9. Juli 2020 verschoben. Mit den andauernden Reisebeschränkungen ist jetzt geplant, Tagung und Ausstellung virtuell als e-EUBCE durchzuführen. Einzelheiten, auch die Beteiligung der FNR mit nationalen und europäischen Aktivitäten betreffend, werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben.

20. Fachkongress Holzenergie

Der Fachkongress Holzenergie ist die Leitveranstaltung des bundesdeutschen Holzenergiemarktes. Aufgrund der Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie wird der Kongress in diesem Jahr nicht wie geplant auf der Festung Marienberg in Würzburg stattfinden können. Der vom Fachverband Holzenergie und der FNR gemeinsam ausgerichtete Fachkongress Holzenergie wird daher im Zeitraum vom 22. bis 30. September 2020 als Online-Veranstaltung mit Webinaren zu den verschiedenen Themenbereichen der Holzenergie umgesetzt. Die Webinare werden auf 6 Tage verteilt, so dass interessierten Personen eine Teilnahme an allen digitalen Fachforen ermöglicht wird.

Ziel des Fachkongresses ist es, den aktuellen Sachstand über die vielfältigen holzenergierelevanten Gesetzesinitiativen aufzuzeigen und entsprechende Handlungsempfehlungen mit den Webinar-Teilnehmern zu diskutieren. Der Holzenergiekongress bietet aktuelle Informationen zu Marktentwicklungen in den Bereichen Energieholz- und Altholzverwertung, zu Entwicklungen und Projekten in den Bereichen dezentrale Energieversorgung, Fernwärme und Prozesswärme, Holzgas und Holzasche, Nachhaltigkeit und Umwelt (insb. zu den verschiedenen Aspekten, Optionen und Instrumenten der CO2-Minderung durch Holzenergie).

Aktuelle Veranstaltungshinweise und Programminformationen werden demnächst auf der Kongress-Website bekannt gegeben.

Fachtagung „Pflanzenbauliche Verwertung von Gärrückständen aus Biogasanlagen“

Die FNR lädt am 15. September 2020 zur Fachtagung „Pflanzenbauliche Verwertung von Gärrückständen aus Biogasanlagen“ ein. Das Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte an der Humboldt-Universität zu Berlin unterstützt die Veranstaltung als wissenschaftlicher Partner.

Um den steigenden Anforderungen an die Gärrestverwertung gerecht zu werden, die sich u. a. aus der Nitratrichtlinie, der Düngeverordnung sowie dem Klimaschutzplan ergeben, wächst der Bedarf an neuen Lösungen für Aufbereitung, Handling und bedarfsgerechte Ausbringung von Wirtschaftsdüngern und Gärprodukten. Längere Sperrfristen für die Ausbringung, die Begrenzung der Stickstoffgaben, die Reduzierung der Ammoniak- und Lachgasemissionen sowie daraus resultierend die notwendige Erweiterung der Lagerkapazitäten und die Abdeckung von Gärrestelagern gehören zu den wesentlichen Herausforderungen, denen sich Landwirte künftig stellen müssen.

Die 4. Fachtagung zeigt neue Erkenntnisse zur Aufbereitung und Nutzung von Gärresten im Einklang mit den rechtlichen Rahmenbedingungen auf. Dabei werden auch neue Forschungsansätze aus dem Förderaufruf „Nachhaltige Verwertung und Aufbereitung von Gärrückständen“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft vorgestellt. Die Veranstaltung wird von einer Posterausstellung begleitet.

Die Fachtagung findet nach derzeitigem Stand der Dinge als Webinar mit Online-Posterausstellung statt. Nähere Informationen und Updates zur Tagung werden auf der Veranstaltungswebsite veröffentlicht.

Forum "Biobasierte Kunststoffe"

Biobasierte Kunststoffe werden nicht nur in kurzlebigen Verpackungen, sondern immer öfter auch in technisch anspruchsvollen langlebigen Anwendungen eingesetzt. Allerdings führt die meist unzureichende Datenlage zur Haltbarkeit der biobasierten Kunststoffe zu einer eher konservativen Auswahl der Einsatzbereiche. Sollen Kunststoffe und Verbundwerkstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zukünftig vermehrt auch in neuen Branchen Anwendung finden, so muss diese Datenlage zu den Qualitätseigenschaften der Materialien verbessert werden.

Zwei Studien, die das BMEL fördert bzw. gefördert hat, beschäftigen sich mit der Zusammenstellung der vorhandenen Daten sowie der Einschätzung des Forschungs- und Handlungsbedarfs. Die Ergebnisse aus diesen beiden Studien werden auf dem Forum „Biobasierte Kunststoffe“ vorgestellt. In der Podiumsdiskussion soll ausgelotet werden, wo die zukünftigen Chancen für biobasierte Kunststoffe sowohl für kurzlebige als auch für dauerhafte Einsatzbereiche liegen.

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