Infobrief der FNR 02/2022: 

Allthings.bioPRO Podcast

Ziel des von der FNR koordinierten Vorhabens Allthings.bioPRO ist die Wissensvermittlung zu spezifischen Themen der Bioökonomie. Mit einer Serie von Podcasts taucht Allthings.bioPRO in das Konzept der Bioökonomie ein. Expertinnen und Experten der Bioökonomie und Vertreterinnen und Vertreter des Projekts Allthings.bioPRO klären das Publikum über bio-basierte Produkte und die verschiedenen Aspekte der Bioökonomie auf.

Der Podcast stellt den Hörerinnen und Hörern die Bioökonomie vor und zeigt, wie sie unser tägliches Leben beeinflusst. In den verschiedenen Episoden werden biobasierte Lebensmittelverpackungen, die Bioökonomie und ihre Stellung in der Modeindustrie sowie der Einfluss der Bioökonomie auf Kinderspielzeug und Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt diskutiert. Der Podcast gibt auch einen Einblick in das von Allthings.bioPRO entwickelte Online-Spiel, das themenspezifische Informationen zu verschiedenen Bereichen der Bioökonomie als Spielmissionen in das Online-Spiel integriert.

Der Podcast ist auf der Projektwebsite zu finden und wird über die wichtigsten Podcast-Plattformen (Spotify, Google Podcast, Apple Podcast usw.) sowie über Twitter, LinkedIn und Facebook verbreitet.

Save the date: ForestValue Abschlusskonferenz 28.-29. September 2022 in Madrid

Am 28. und 29. September 2022 veranstaltet das ForestValue-Netzwerk mit Partnern aus 18 Ländern seine Abschlusskonferenz im Botanischen Garten Madrid. Nach 5 Jahren sowie 2 gemeinsamen transnationalen Aufrufen und 25 Forschungsprojekten gibt es viel zu präsentieren und mit unseren Stakeholdern aus Industrie, Wissenschaft, Förderorganisationen und politischen Entscheidungsträgern im Forstsektor zu diskutieren. Die FNR ist Partner in ForestValue und betreut die vom BMEL geförderten deutschen Partner.

IEA - Technology Collaboration Programme Advanced Motor Fuels

Das Exekutivkomitee der Internationalen Energieagentur (IEA) „Advanced Motor Fuels“ (AMF) traf sich in der ersten Maiwoche für sein halbjährliches Treffen. Vorgestellt wurden die Entwicklungen und Fortschritte der Projekte, die Zukunftsstrategie vom IEA-AMF wurde ebenfalls diskutiert.

Deutschland ist in drei Tasks vertreten, die sich thematisch mit E-Kraftstoffen und Endverbraucherperspektiven (Task 64), nachhaltigen Flugkraftstoffen (Task 63) und dem Verschleiß von Motoren, die mit alternativen Kraftstoffen betrieben werden (Task 62), befassen.

Die Fachagentur vertritt Deutschland im Technologiekooperationsprogramm (TCP) der IEA-AMF. Im Unterkomitee für Mitgliedschaft und Öffentlichkeitsarbeit der IEA-AMF wurde Lena Huck (FNR) als neue Vorsitzende gewählt.

Der jetzt veröffentlichte Jahresbericht 2021 bietet eine ausführliche Berichterstattung über die Projekte von IEA-AMF und Länderberichte aller Mitgliedstaaten. Die FNR hat mit Unterstützung der Kollegen des Deutsches Biomasseforschungszentrum (DBFZ) den deutschen Länderbericht verfasst. Leser finden hier eine gute Übersicht über die wissenschaftlichen und politischen Entwicklungen im Bereich Verkehr und moderner Kraftstoffe in Deutschland.

Das nächste ExCo Treffen soll im Herbst stattfinden.

IEA - Technology Collaboration Programme Bioenergy

Die FNR vertritt Deutschland auch im Umsetzungsprogramm Bioenergie der Internationalen Energieagentur (IEA). Mitte Mai traf sich der Lenkungsausschuss (ExCo) zu seiner 89. Sitzung. Bei dem Treffen wurde der erstmals seit Gründung des TCP 1978 grundlegend überarbeitete und aktualisierte Text des Umsetzungsabkommens verabschiedet. Spannende Vorträge und Diskussionen bot ein Workshop zum Thema “Bioenergy and Sustainable Development – Climate Change Mitigation and Opportunities for Sustainability Co-Benefits”, der am 23. und 24. Mai 2022 stattfand und gemeinsam mit der Global Bioenergy Partnership (GBEP) und der Biofuture Platform vorbereitet wurde. Die erste Sitzung befasste sich mit den Debatten über den Beitrag der Bioenergie zur Eindämmung des Klimawandels. Die zweite Sitzung beleuchtete Möglichkeiten für Nachhaltigkeits-Zusatznutzen (über das Klima hinaus) und Möglichkeiten zur Schaffung von Win-Win-Konzepten, z. B. zur Verbesserung der sozioökonomischen Perspektiven in ländlichen Gebieten und zur Verbesserung der Landschaftspflege.